Geld für junge Kreative

Das städtische Kulturamt will Streetart, digitale Kunst und Nachtkultur mit 36.000 Euro fördern. Anträge können noch bis 10. April gestellt werden.

Fotos: luciart_magazine & FotogräfinLisa

Wer sich um die städtischen Fördergelder für Nachtkultur, Streetart und digitale Kunst bewerben will, kann individuelle Beratungsgespräche in Anspruch nehmen,  die sogar ausdrücklich empfohlen werden. Die Antragsfrist endet am Montag, 10. April.  

Das Förderprogramm richtet sich an Kreative aus den Bereichen Streetart, digitale Kunst sowie Nachtleben, wobei Streetart als visuelle künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum verstanden wird, wozu auch Hiphop gehört. Nachtkultur bezieht sich auf Kunstformen, wie sie beispielsweise in Musikclubs von  DJs oder DJanes mit experimenteller Videokunst produziert werden. Unter digitaler Kunst wird Kunst aller Sparten mit digitalen Medien verstanden.

 Das Fördergeld soll an Projekte gehen, die diese Bereiche in Freiburg künstlerisch sichtbar machen oder weiter voranbringen. Innovative Projekte mit hoher künstlerischer Qualität haben dabei Vorrang, so die Stadtverwaltung. Außerdem wird es begrüßt, wenn Kooperationen zwischen verschiedenen Kunstformen und Initiativen entstehen sowie Projekte, die einen Beitrag zur Bildung nachhaltiger Strukturen leisten.

Das Kulturamt wird zusammen mit einer Jury – bestehend aus Lisa Bensel, freie Kuratorin im Vorstand des E-Werks, Madeleine Caleff, Kunsthistorikerin und Mitglied im Basler Verein Urbane Kunst und Till Neumann von der Band Zweierpasch – über die Vergabe entscheiden. Dem Antrag müssen eine Projektskizze – schriftlich oder als Video – sowie ein Kosten- und Finanzierungsplan beigefügt werden.

Eine Überraschung bleibt: Während eine Pressemitteilung der Stadt von 36.000 Fördermitteln spricht, ist auf der städtischen Homepage der Betrag von 50.000 Euro zu lesen. 

Mehr Infos:
Kristina Mühlbach
Tel. +49 761 201- 2102
Email: Kristina.Muehlbach@stadt.freiburg.de
www.freiburg.de/kulturamt