
Mit Klein Fritzle hat die Privatbrauerei Waldhaus erst vor sechs Wochen eine neue Produktlinie vorgestellt – und darf bereits den ersten großen Erfolg feiern: Das Klein Fritzle Lager wird beim All Beverage Award 2026 für die innovativste Neueinführung in der Kategorie „Bier“ ausgezeichnet.
Die Jury überzeugte vor allem das Zusammenspiel aus Produktidee, Gestaltung und Qualität. Mit „Klein Fritzle“ verfolgt Waldhaus bewusst einen eigenständigen Ansatz: Statt kurzfristigen Trends zu folgen, stellt die Brauerei ihre Herkunft und Geschichte in den Mittelpunkt und interpretiert diese zeitgemäß neu.
Die Pionieredition umfasst drei Sorten in der 0,33-Liter-Euroflasche: Lager, Pils und Hell. Jede Sorte steht für eine Epoche der Brauereigeschichte und eine Generation der Familie Schmid.
Das „Klein Fritzle Lager“ ist eine Hommage an Johann Friedrich Schmid, der den klassischen Lagerstil maßgeblich geprägt hat. Waldhaus interpretiert diesen Stil neu – regional, handwerklich und mit klarem Qualitätsanspruch. Das Pils erinnert an die Ära von Helmar Friedrich Schmid, das Hell an Dieter Friedrich Schmid, unter dessen Führung Waldhaus das klassische bayerische Hellbier früh nach Baden-Württemberg brachte.
Auch optisch setzt die Linie deutliche Akzente: Die eigens entwickelte Kiste mit Schwarzwald-Motiv sowie das reduzierte Etikett unterstreichen Herkunft und Markenverständnis.
Der Name „Klein Fritzle“ geht auf eine Anekdote aus der Familiengeschichte zurück. „Mein Großvater Friedrich, genannt Fritz, gab damals den Anstoß zur Einführung der 0,33-Liter-Flasche“, berichtet Dieter Schmid. Die kleine Flasche wurde zunächst belächelt und spöttisch „Klein Fritzle“ genannt.
Auch Braumeister Steffen Müller freut sich über die Auszeichnung: „Diese Ehrung bestätigt unseren Anspruch, klassische Bierstile mit einer eigenen Idee und unserem Qualitätsverständnis zu verbinden.“
Mit „Klein Fritzle“ zeigt Waldhaus, wie sich Tradition glaubwürdig weiterentwickeln lässt.
