Am Puls des Backens

Neue Generation bringt frischen Wind in die Backstube der Bäckerei Pfeifle

Bei der Freiburger Handwerksbäckerei Pfeifle ist Leon Pfeifle als Bäckermeister in der 5. Genera­tion seit rund zwei Jahren am Start und bringt erfrischend neue Impulse ein. Mit guten Ideen im Gepäck schaut er behutsam auf bewährte Prozesse und bringt Dinge erst dann in Bewe­gung, wenn sie einen echten Mehrwert bringen.


In der Haslacher Backstube der Handwerksbäcke­rei Pfeifle hat Junior-Chef Leon Pfeifle ein Auge auf alles und zugleich das Ganze im Blick: Wo liegen in kleinen Dingen Verbesserungspotenziale? Wie geht man mit veränderten Umfeldbedingungen um? Wie lässt sich die Rohstoffqualität optimieren? Neben diesen tägli­chen Fragen schlägt Leon Pfeifles Bäckerherz am meisten für das Experi­mentieren mit Sauerteig. Die vielen Stellschrauben im Herstellungsprozess eröffnen Entwicklungs­potenziale, wobei immer auch Vorsicht geboten ist. Was bewirken ge­ringe Veränderungen in der Teigführung oder beim Kneten des Teiges? Welchen Einfluss hat man auf den Backpro­zess? Wo geht da noch etwas? Im Austausch mit Gleichgesinnten, über lnsta und vor allem auf Sauerteigreisen wie 2024 nach Kalifornien und 2025 nach Skandinavien holt sich Leon Pfeifle Inspirationen und probiert vieles aus. Schließlich sei es ein weiter Weg, bis eine „frisch gebackene Innovation“ im Regal oder hinter der Theke landet, erklärt er. Jedes neue Backwerk muss zuallererst einmal den Kunden einen Mehrwert bieten, sich aber auch in die Herstellungsprozesse einfügen und sollte dabei bezahlbar bleiben.


Im vergangenen Jahr hat der junge Bäckermeister drei Innovationen angestoßen, die sich nach nur wenigen Wochen im Verkauf großer Beliebtheit erfreuten und dies immer noch tun. Eine echte Neuentwicklung ist das Dinkelweck – inspiriert durch den Besuch bei einem Sauerteigbäcker in Kopenhagen. Dort entdeckte Leon Pfeifle ein Wei­zensauerteigbrötchen, das er in veränderter Re­zeptur mit Dinkel noch besser gemacht hat. Die Neuauflage aus 100 °10 Dinkel mit 12 °10 Vollkorn – hergestellt mit natürlichem Levain-Dinkelsauer­teig und viel Zeit für ein unvergleichliches Aro­menspiel – kam bei den Kunden vom ersten Tag an gut an. Der weiche Teig sorgt für eine besonders saftige Krume und auf der Steinofenplatte geba­cken, entwickelt das Weckle seine krosse, zart­splittrige Kruste. Für Dinkel-Liebhaber ist es heute ein unverzichtbares Nischenprodukt im kleinen und feinen Weckle-Sortiment der Freiburger Bä­ckerei. Aus einer privaten Anfrage ist 2025 auch ein neues Snack-Produkt hervorgegangen: Das Schinken-Käse-Croissant mit süßem Sauerteig und Hefe-Butterfeinteig – gebacken mit klassi­schem Emmentaler und gekochtem Schinken von der Metzgerei Hügle – ist eine delikate Abwechs­lung zu den klassischen belegten Weckle, Seelen und Broten. Leon Pfeifles Zimtschnecke ist wie­derum eine Innovation in Sachen Feingebäck: gefertigt aus süßem Natursauerteig und klassi­schem Butterfeinteig – getragen von langjähri­ger Kompetenz für Schneckengebäck und echter Bäckerleidenschaft.

Ein Must-try für Liebhaber von Zimtgebäck –
Wow-Effekt inklusive.
www.baeckerei-pfeifle.de